18. ITVA - Award 2010

Einladung zum 18. ITVA - Award 2010Ihre Arbeiten brillieren, die Awards funkeln - und Sie strahlen ...

Dr. Dotzler Festivalpräsident

... im Kristallsaal der Messe Köln! Während der photokina findet im Rahmen eines festlichen Gala-Events am 24. September 2010 die Verleihung der Awards statt.

 

 

 

Zum 18. Mal werden die begehrten ITVA-Pyramiden für beispielhafte audiovisuelle Kommunikationslösungen vergeben

Die Informationen zum 18. ITVA-FESTIVAL 2010 als PDF

Einrichungsfrist auf 30. Juli 2010 verlängert !!

Die einzelnen Kategorien, in denen die Preise vergeben werden:

    1. Verkaufsförderung, Marketing (+ Schulung, Training, Information)
    2. Corporate Image
    3. Dokumentation (wissenschaftlich, kulturell, technisch)
    4. TV/Kino /Trailer
    5. Forschung und Entwicklung
    6. Multimedia-Anwendungen
    7. Medieneinsatz bei Events, Veranstaltungen und Incentives
    8. Non-commecial/Video Kunst
    9. Design in Motion/ Postproduktion
    10. Internationale Einreichungen

    11. P.O.S.
    12. Stereo

    sowie Sonderpreise

Ihr ITVA Deutschland e.V.
Festivalleitung Dr. Gerhard Dotzler

 

„Wirtschaftsfilm“… was ist das?

Ein Informationsmedium!

von Peter Waury (Dozent für Audiovisuelle Kommunikation an der Ruhr-Universität Bochum, seit 1970 Juror für den Deutschen Wirtschaftspreis. Leiter der Jury 18. ITVA Award 2010)


Als Nachfolger des guten alten Industriefilms wird mit ihm heutzutage mehr dargestellt als nur der Produktionsprozess von Eisen und Stahl, Chemikalien und Pharmazeutika; viele nicht industrielle Institutionen nutzen gegenwärtig dieses Medium. Immer wieder zeigen sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Sender sehr ausführlich Produktionsabläufe oder Forschungsergebnisse. Und zieren sich dabei keineswegs, Firmen- und Produktnamen zu nennen.

Peter Waury (Dozent für Audiovisuelle Kommunikation an der Ruhr-Universität Bochum, seit 1970 Juror für den Deutschen Wirtschaftspreis. Leiter der Jury 15. ITVA Award 2007)Ein Schelm, der profitlich dabei denkt… Was aber auffällt: der kurze, informierende Wirtschaftsfilm erscheint zunehmend im Internet und bietet so viel mehr, als nur ein Prospekttext mit Foto zeigen kann. Es geht dabei nicht um das Werbliche, sondern um Imagepflege, um Aufklärung über das Unternehmen und seine Produkte. Agenturen, die ohnehin mit Kampagnen für Ihre Auftraggeber befasst sind, binden das audiovisuelle Medium gern in ihre Präsentation mit ein.

Leider streichen konservative Marketingstrategen einen derartigen Vorschlag, da es angeblich verschossene Gelder wären. Aber keineswegs! Wie und womit wäre ein informatives Instrument zu übertreffen, das bewegtes Bild und gesprochenes Wort kombiniert? Höchstens durch den Zusatz von Duftstoffen. Es soll ja schon Versuche gegeben haben, eine Filmvorführung mit Duftwolken per Klimaanlage aufzuwerten.

Wirtschaftsfilm ist nicht das Filmchen am POS neben der Ware im Kaufhaus. Wirtschaftsfilm ist die Information über die Hintergründe der Werbeaussage: Wie das Beworbene entsteht und warum der Qualitätsstandard so hoch ist; welche Forschungen dazu geführt haben; welche besonderen Standards das Unternehmen (die Institution) auszeichnen. Wobei keine verblasenen Sprüche die Bildsequenzen begleiten sollen, sondern konkrete, belegbare Aussagen. Wird bei der Gestaltung eines Wirtschaftsfilmes an Kreativität nicht gespart (und eine pfiffige Themenumsetzung ist nicht vom Finanzrahmen abhängig) dann ist bei einem Wettbewerb die Preiswürdigkeit fast selbstverständlich.